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Informationen
rund um die Fundstelle Kaiserstuhl
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Im
Tertiär, vor etwa 15 Millionen Jahren, drangen
aus dem Oberrheingraben durch tiefliegende Bruchspalten basaltartige
Magmen nach oben und bildeten den Vulkan Kaiserstuhl. Manche Magmen erkalteten und erstarrten noch in der Tiefe bevor sie die Erdoberfläche erreichten. Es entstanden Tiefengesteine. Gasreiche Laven schufen sich durch Explosionen ihren Weg an die Erdoberfläche Die dabei herausgeschleuderten Magmenfragmente wurden als Agglomerate (grobe Blockanhäufungen) oder Tuffe (Ablagerungen von Staub- bis Sandkorngröße) abgelagert. Ruhig ausfließende Magmen erstarren als Lavaströme. Agglomerate, Tuffe und Lavaströme sind am Limberg in besonders eindrucksvoller Weise, oft in einem einzigen Aufschluß übereinander, zu sehen. Sie sind in der Abfolge von unten nach oben durchnumeriert. Vorkommen von fossilen Kleinwirbeltieren, eingeschlossen in den Tuffen, ermöglichen die zeitliche Einstufung des Vulkans. In den 15 Millionen Jahren seit der Entstehung des Kaiserstuhl haben Bewegungsvorgänge in der Erdkruste das Vulkangebäude in viele Einzelschollen zerbrochen und diese gegeneinander bewegt oder gar verschoben. Durch Erosion wurden große Mengen der Gesteine abgetragen. Über weite Teile des Vulkans haben staubführende Winde der Eiszeit eine Löß-Schicht abgelagert. Der heutige Kaiserstuhl ist der lößbedeckte Rest des alten Vulkans. Trotzdem gewähren die Gesteine des Limberg und die hier vorkommenden Mineralien einen guten Einblick in erdgeschichtliches Geschehen. Dies ist hauptsächlich durch die günstigen Aufschlußverhältnisse möglich. Daher stehen sämtliche Steinbrüche des Limberg unter Naturschutz. Achtung an den Steinbruchwänden besteht Lebensgefahr, da die Gesteinsstruktur sehr brüchig ist. |
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In
der Übersichtsichtkarte vom Limberg, der am nordwestlichen Ende des Kaiserstuhl liegt sieht man die verschiedenen Steinbrüche , auf die abgebaut wurde. |
Hier sieht man den ehemalige Bruch Nr.
7, in dem das Sammeln verboten ist. In dem alten Bruch wurden Weinberge angelegt da der Boden sehr mineralreich und fruchtbar ist (09.2004). |
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Hier
auf den Bildern sieht man den Bruch Nr.1 der direkt am geologischen Lehrpfad liegt. |
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