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Informationen
rund um die Fundstelle Grube Clara
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Hier eine Aufnahme von Gegenüber der Aufbereitungsanlage
(2004). |
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Die
Aufbereitungsanlage der Grube Clara, liegt zwischen
Wolfach und Hausach am Südufer der Kinzig und wird von
der Firma Sachtleben betrieben. Hier wird das Fördergut der
Grube Clara verarbeitet und hier kann man gegen eine
Tagesgebühr, die an der LKW-Pforte zu bezahlen ist, Mineralien sammeln.
Die Grube Clara, die selbst im hinteren Rankachtal liegt (siehe Karte),
wird
mit einigen Unterbrechungen seit 1726 betrieben. Eine Ära ging zu Ende!!! Schade - Schade. Seit Juni 2007 darf auf der Aufbereitungsanlage der Grube Clara im Kinzigtal nicht mehr gesammelt werden. Es gilt ein stricktes Verbot und wird bei Nichtbeachtung bestraft. Als Ersatz für das Sammel-Verbot wurde genau neben der Aufbereitungsanlage ein eingezäunter Bereich geschaffen auf dem man weiterhin sammeln darf. Allerdings gelten hier neue Regeln was das Sammeln, das mitnehmen (Menge) und die Öffnungszeiten betrifft. Dieser Bereich wird privat bewirtschaftet und es wurde wie man gehört hat mit den Verantwortlichen der Grube Clara ein Abkommen verhandelt, das besagt das dieser Sammelbereich in einem bestimmten Zyklus immer wieder mit neuem Material befüllt wird und das alte durchgesuchte Material gleichzeitig wieder abgefahren wird. Die angeschütteten Haufen werden ebenfalls wie in der Aufbereitungsanlage getrennt gelagert. Persönliches Statement: Wenn man wie ich von weit herkommt und die doch erheblich unterschiedlichen Mengen vergleicht von vorher und jetzt die man absuchen konnte, so ist sicherlich die Fundmöglichkeit sehr viel kleiner geworden. Positiv ist allerdings das uns Sammlern die Grube Clara nicht ganz verschlossen wurde und es bleibt abzuwarten wie diese neue Regelung angenommen wird und was wir in Zukunft noch so finden können. Ein bereits getätigter erster Besuch ging allerdings gleich in die Hose, da für mich kein brauchbares Material gefunden werden konnte. Stand 12.2008: Mittlerweile waren wir schon öffters auf der NEU geschaffenen Sammlerhalde der Grube Clara. Ich muß meine anfängliche Skepsis nun etwas relativieren. Die Betreiber der Sammlerhalde geben sich sehr viel Mühe mit dem Betreiben der Sammelhalde und bekommen auch, und das war früher auch nicht anders auf der großen Halde, immer wieder teilweise sehr interessantes Material, das auch gute Funde hergibt, und ein anderes Mal eben das was gerade gefördert wird. Zusammen gefasst möchte ich aus heutiger Sicht sagen, das sich ein Besuch der Neuen Sammlerhalde in etwa genau so rentiert, wie früher bei der großen Halde im Betriebsgelände. An was ich mich aber noch nicht gewöhnen konnte ist das nur ein bestimmtes Gewicht im Eintrittspreis beinhaltet ist. Hat man mehr so muss ein Aufpreis pro Kilo bezahlt werden, was dazu führt das weniger verdächtiges Material nicht mitgenommen wird und das ist Schade. |
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Die
Bergbaufirma Sachtleben betreibt den Abbau der Grube Clara.
Es wird schwerpunktmässig Baryt und Fluorit gefördert, die
wegen
ihres hohen Reinheitsgehalt's weltweit verarbeitet werden.
Ein sehr wichtiger Bestandteil der Aufbereitungsanlage kommt
direkt nach der Brecherstation, die Magnetabscheideanlage
die sämtliche metallische Teile aus dem gebrochen Gestein entfernt. |
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In
der Übersichtskarte kann man die Lage der Grube mit dem
alten Tagebau, der im Moment (2003) rekultiviert wird, erkennen.
Die bei Mineraliensammlern in aller Welt bekannte
Grube Clara
wird auch in einem Museum dargestellt ----> Info-Mineralienmuseum |
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