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Informationen rund um die Schlacken-Neubildungen

Schlacken-Neubildungen und nicht Schlacken-Mineralien ist der richtige Begriff für die Neubildungen die man in den Schlacken findet, d. h. es handelt sich um Verhüttungsüberreste die ins Meer gekippt wurden und heute wieder aus dem Meer heraus geholt werden. In diesen Schlacken haben sich im Laufe der Zeit Mineralien-Neubildungen gebildet.

Die Schlacke erkennt man schon an der Farbe der abgerollten Stücke. Sie sind meist hell- bis dunkelgrau mit einem Stich ins Grünliche, seltener sind sie bräunlich bis schwarzbraun. Die hellgrauen Knollen sind meist weicher als die dunklen, glasigen, deren Hohlräume auch kleiner sind und weniger Kristalle beinhalten. Öfters erkennt man schon von außen Holzkohlenreste und diese sind interessant, denn es befinden sich in unmittelbarer Nähe der Holzkohle meist schöne Sekundärmineralien. Die Größe der Schlackenstücke ist sehr unterschiedlich, im Uferbereich sind sie meist Nuß- bis Faustgroß. Diese wurden durch die Wellen, Flut und Ebbe und von Stürmen an das Ufer gerollt. Bis Kinderkopf große Schlacke findet man 20 bis 40 Meter vom Ufer in 2 bis 4 Meter Tiefe. Es sind jene Stücke, die von den Tauchern um die Jahrhundertwende übersehen wurden. Diese große Schlacke hat den Vorteil, daß sie größere Hohlräume aufweist und somit auch größere Kristalle bergen kann. Leider sind diese meist nicht so schön ausgebildet, im Gegensatz zu den kleinen Stücken. Taucht man nach Schlacke, sieht man sie recht gut im diffusem Licht, manchmal schimmern die Bleirückstände wie Silber. Die Knollen zeigen fast nie Algenbewuchs, sie sind also leicht vom normalen Meeresgeröll zu unterscheiden. Frisch aus dem Wasser geborgene Schlacke sollte einige Zeit in der Sonne trocknen, denn schlägt man sie sofort auf, werden durch die glänzenden Wasserrückstände unter Umständen die glasklaren, transparenten Kristalle leicht übersehen. Erwähnen sollte man noch, daß nicht jedes Stück Mineralien enthält. Das liegt daran, in welcher Zeit und wie oft die Schlacke verhüttet wurde. Es hat also wenig Sinn, die ungeöffneten Knollen kiloweise nach Hause zu schleppen, ein kurzer Schlag genügt um festzustellen ob die Schlacken Mineralien enthalten. Die Bestimmung der Schlacken-Neubildungen ist meist sehr schwierig, gerade bei den glasklaren und weißen Kristallen. Oft sind sie verwachsen. Öfters sind in einem Hohlraum verschiedene Mineralien anzutreffen. Einige Bestimmungen lassen sich leicht mit UV-Licht durchführen. So leuchtet Calcit leicht rötlich, Fluorit blas rosa oder gelblich, Willemit schön grün und Aragonit intensiv weiß. Die Schlacke selbst zeigt ein dunkelviolettes Schimmern.

Zur Bestimmung unbekannter Mineralien empfiehlt es sich einen Fachmann zu Rate zu ziehen, was allerdings nicht so einfach ist da die meisten Mineralogen sich mit Schlacken-Neubildungen nicht beschäftigen wollen, da sie, wie die Wissenschaftler sagen ja durch Menschenhand erzeugt wurden und somit keine richtigen Mineralien wären. Das ist meines Erachtens aber nicht Haltbar, da von diesen Wissenschaftlern die Mineralien die in den Stollen wachsen, die ja ebenfalls von Menschenhand geschaffen wurden, anerkannt werden ???

Aber sei's drum ich meine es sind ebenfalls sehr schöne Mineralien.

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