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Informationen
rund um die Fundstelle Lauthental
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Eine
der Fundstellen Lauthental lag hinter der Gaststätte Mühlengrill,
hier eine ältere Aufnahme (1988) der Schlackenhalde. In dem Bereich
im Bild hatten wir eine sogenannte Ofensau gefunden, die voller Mineralien
war. Eine Ofensau ist der untere Rest, bzw. der Propfen am Boden eines
Verhüttungsofens.
Die Halde wurde mittlerweile
mit einem Parkplatz überbaut (2003). Die zweite Fundstelle in Lauthental mit dem Namen Fundpunkt 18 liegt im Wald über Lauthental, 1988 war dies allerdings noch eine Schonung, die Tannen waren so cirka 2 Meter hoch. Ich vermute das diese Fundstelle um einiges älter ist als die Halde am Mühlengrill, da erstens die Schlackenstücke relativ klein waren, das ist bei den älteren Fundplätzen immer der Fall und die Fundstelle selbst war auch nicht so groß. Wahrscheinlich war hier nur eine Probeschmelzung, die es im Harz ja reichlich geben soll, die aber sehr schwer zu finden sind, da sie meistens zum Teil überwachsen sind und es leider keine Literatur darüber gibt. Ein Anzeichen für eine Schlackenhalde ist z. B. genau wie früher unsere Vorfahren die Erze gefunden haben, die spezifischen Pflanzenarten. Es gibt Pflanzen, die auf einem Boden mit Schwermetallen besser wachsen, oder überhaupt nur dort vorkommen. Wenn Sie mit diesem Wissen die Wasserläufe abgehen, weil Wasser zur Verhüttung immer gebraucht wurde, so können Sie auf Schlackenhalden treffen, die so nicht zu erkennen sind. Zugegebenermaßen ein langwieriges Suchen, aber leider geht es nicht anders. |