Fundstelle Juliushütte Astfeld

klicken Sie auf das gewünschte Mineral

Galerie
Akermanit
Anglesit
Aragonit
Atacamit
Bastenbergit
Beudantit
Boleit
Botallackit
Brochantit
Calcit
Cerussit
Chalkanthit
Chalkotrichit
Chenit
Connellit
Covellin
Cumengeit
Cuprit
Devillin
Diaboleit
Eisenakermanit
Gips
Goethit
Gordait
Haematit
Hemimorphit
Hydrozinkit
Jarosit
Kappelasit
Ktenasit
Kupfer
Lanarkit
Latiumit
Laurionit
Legrandit
Linarit
Lithargit
Magnetit
Malachit
Massicotit
Namuwit
Orthoserpierit
Paralaurionit
Paratacamit
Phosgenit
Plumbojarosit
Pseudoboleit
Rosasit
Schulenbergit
Schwefel
Serpierit
Smithsonit
Susannit
Willemit
Woodruffit
Wüstit
Zinkaluminit

Haben Sie etwas zum Tauschen was nicht in meiner Galerie steht sprechen Sie mich an, wollen Sie etwas kaufen so können Sie unter Kontakte ein eMail an mich schreiben.

Informationen rund um die Fundstelle Juliushütte Astfeld

Erste Gründungsanfänge für den Stadtteil Langelsheim gehen bis in die germanische Zeit zurück (Ausgrabungen einer Karolinger Burg am Kanstein aus dem 8. Jahrhundert) zeugen davon. Aber auch Funde aus der jüngeren Steinzeit, also noch älter, belegen das Langelsheim ein alter Siedlungsort ist. Urkundlich erwähnt erstmals als Lanchel 1016, später unter Laggenizze und Lagneze, findet sich erst seit 1792 der Name Langelsheim in seiner heutigen Schreibweise.

Infolge der wirtschaftlichen Bedeutung wurde Langelsheim 1653 zum Sitz eines fürstlichen Amtes erkoren, dem die Dörfer Wolfshagen und Astfeld, die Gebiete der Herzog Juliushütte und Frau Sophienhütte, der Auerhahn und ein Bezirk vor dem Goslarschen Claustore zugeteilt wurden. Der Adelshof (1320) oder Junkernhof (1641) war der Amtssitz, dem Rechtsprechung, Jagden und Zehnten sowie Brau- und Kruggerechtigkeit unterstanden, und der später das Staatliche Forstamt Langelsheim beherbergte.

Die Entwicklung des größten Stadtteils vom Amtsflecken zur Stadt hat sich von alters her bis in die jüngste Zeit erhalten und ist heute vorwiegend von Industrie, Gewerbe und Handwerk geprägt, wobei die Land- und Forstwirtschaft noch eine gewisse Bedeutung haben.

Wald, Wasser und Bodenschätze, verbunden mit seit jeher günstigen Verkehrsverbindungen, führten zum Aufblühen des Harzer Bergbaues und der zahlreichen Erzverhüttungsbetriebe, die die Entwicklung der Stadt bestimmten. Dabei war die nahe Lage zu Goslar und dem Rammelsberg von grosser Bedeutung.

Das welfische Herzogsgeschlecht von Braunschweig und Hannover brachte eine neue Verhüttungsart mit. Namentlich durch Herzog Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel wurden die Herzog Juliushütte und Frau Sophienhütte geschaffen, die jahrhunderte lang den größten Teil der Rammelsberger Bleizinkerze verhüttet haben.

Leider gibt es diese Fundstelle nicht mehr. Im Jahre 2001 wurde sie eingeebnet und eine Strasse darüber gebaut. Wieder ein Beispiel, das uns Mineraliensammler so frustriert. Wenn wir mit unserem "kleinen" Hammer zum sammeln kommen, zerstören wir unwiederbringliches Naturgut und werden u.U. sogar angezeigt, wenn aber durch Baumassnahmen ganze Schlackenplätze zerstört werden dann ist das offenbar alles in Ordnung, wie immer so ist auch hier gleich eben doch nicht gleich!



zurück nach oben