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Informationen
rund um die Fundstelle Juliushütte Astfeld
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Erste
Gründungsanfänge für den Stadtteil
Langelsheim gehen bis in die germanische Zeit zurück (Ausgrabungen
einer Karolinger Burg am Kanstein aus dem 8. Jahrhundert) zeugen davon.
Aber auch Funde aus der jüngeren Steinzeit, also noch älter, belegen
das Langelsheim
ein alter Siedlungsort ist. Urkundlich erwähnt erstmals als Lanchel
1016, später
unter Laggenizze und Lagneze, findet sich erst seit 1792 der
Name Langelsheim in seiner heutigen Schreibweise.
Infolge der wirtschaftlichen Bedeutung wurde Langelsheim 1653 zum Sitz eines fürstlichen Amtes erkoren, dem die Dörfer Wolfshagen und Astfeld, die Gebiete der Herzog Juliushütte und Frau Sophienhütte, der Auerhahn und ein Bezirk vor dem Goslarschen Claustore zugeteilt wurden. Der Adelshof (1320) oder Junkernhof (1641) war der Amtssitz, dem Rechtsprechung, Jagden und Zehnten sowie Brau- und Kruggerechtigkeit unterstanden, und der später das Staatliche Forstamt Langelsheim beherbergte. Die Entwicklung des größten Stadtteils vom Amtsflecken zur Stadt hat sich von alters her bis in die jüngste Zeit erhalten und ist heute vorwiegend von Industrie, Gewerbe und Handwerk geprägt, wobei die Land- und Forstwirtschaft noch eine gewisse Bedeutung haben. Wald, Wasser und Bodenschätze, verbunden mit seit jeher günstigen Verkehrsverbindungen, führten zum Aufblühen des Harzer Bergbaues und der zahlreichen Erzverhüttungsbetriebe, die die Entwicklung der Stadt bestimmten. Dabei war die nahe Lage zu Goslar und dem Rammelsberg von grosser Bedeutung. Das
welfische Herzogsgeschlecht von Braunschweig und Hannover
brachte eine neue Verhüttungsart mit. Namentlich durch
Herzog Julius von
Braunschweig-Wolfenbüttel wurden die
Herzog Juliushütte und
Frau Sophienhütte geschaffen, die jahrhunderte lang den größten
Teil der Rammelsberger Bleizinkerze verhüttet haben. |
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