Funde im Bernstein

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Informationen rund um den Bernstein

An einigen Stellen auf der Welt kann man Bernstein finden, so auch an den Küsten der Ostsee. Man nennt den hier gefundenen, den Baltischen Bernstein. Bernstein ist ein fossiles Baumharz und ca. 40 – 50 Millionen Jahre alt. Für gewöhnlich ist er von gelber-, weislicher- bis rotbrauner Färbung, es gibt ihn aber auch in blauer oder grünlicher Varietät (jedoch sehr selten). Seine Härte beträgt 2-2,5 auf der mohschen Härteskala.
Als Harzlieferant diente hier Pinus succinifera. Bernstein ist brennbar und zeigt unter UV-Licht Lumineszenz.
Wirtschaftlich gesehen wird der Bernstein hauptsächlich als Schmuckstein verarbeitet. Ab und zu enthalten diese Bernsteine Einschlüsse, so genannte Inklusen aus tierischen oder pflanzlichen Überresten. Sind die Bernsteine klar, so kann man zweifellos das Interessanteste, was das Gold des Meeres zu bieten hat, bestaunen. Die Insekten, die wie in einem gläsernen Sarg eingeschlossenen wurden haben das gleiche Alter ca. 40 – 50 Millionen Jahre und sind bis ins Detail erhalten geblieben.

Die am häufigsten eingeschlossenen Fossilien im Bernstein sind Insekten,
hier ein kleiner Überblick dieser Arten:

Langbeinfliegen (Dolichopodiae)
Köcherfliegen, diese sehen Motten sehr ähnlich stellen aber eine eigene
Tiergruppe dar.
Blattläuse, oft in ganzen Kolonien.
Zuckmücken, im Aussehen den Stechmücken ähnelnde Insekten.
Pilzmücken, die sehr zahlreich vorkommen.
Ameisen, die den heutigen Tieren sehr ähnlich sehen.

Sternhaare, das sind mikroskopisch kleine Haare von Eichenblüten.